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Mittwoch, 2. Januar 2013

Das erste Jahr ohne tote deutsche Soldaten

So unblutig ist der Afghanistan-Einsatz für die Bundeswehr seit dem Beginn vor elf Jahren nicht gewesen: Im abgelaufenen Jahr hat Deutschland am Hindukusch erstmals keinen Toten zu betrauern gehabt. Die Truppe hatte Glück, denn Aufständische verübten auch 2012 Angriffe auf deutsche und internationale Soldaten und auf einheimische Sicherheitskräfte in Nordafghanistan. Allerdings hat sich nach Einschätzung der Bundeswehr die Sicherheitslage in ihrem Einsatzgebiet auch tatsächlich deutlich verbessert.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Happy birthday, Guantanamo...

Kuba. Heute "feiert" das 2002 gegründete Gefangenenlager der USA, Guantanamo, seinen 10. Geburtstag, obwohl Präsident Obama unlängst versprochen hatte es zu schließen. 
Gerüchten, dass zur Feier des Tages das Waterboarding mit Champagner durchgeführt würde, widersprach ein Aufseher vehement. "Wir achten die religiösen Überzeugungen unserer Gefangenen. Kein Alkohol für Moslems!"

Samstag, 22. Oktober 2011

"Wir sind dann mal weg!"...

... oder um es in Anlehnung an Volker Pispers zu formulieren: "Es sieht hier jetzt zwar sch**ße aus, aber es ist ja euer Land. Macht was draus!"

Sonntag, 24. Juli 2011

Manifest eines Massenmörders

VON STEFAN SCHULTZ "2083. Eine europäische Unabhängig- keitserklärung" heißt das Buch, das Anders Behring Breivik im Internet veröffentlicht hat, kurz bevor er loszog, um fast hundert Menschen zu massakrieren. Kurz bevor er anderthalb Stunden kaltblütig tötete. Es ist eine Schrift, die ebenso verstörend ist wie die Verbrechen, die der 32-jährige Norweger begangen hat. Der Entwurf einer gespenstischen und grotesken Welt. Seiner Welt.

Donnerstag, 16. Juni 2011

The next Osama bin Laden

IRGENDWO. Vor wenigen Wochen noch von der Sat1-Wochenshow persifliert, hat El Kaida jetzt angeblich bekannt gegeben, wer das "schwere Erbe" von Osama Bin Laden antreten wird. Dass man jetzt nur noch nach einer repräsentativen Villa in Pakistan sucht, wo Eiman al-Sawahiri mit seiner Videosammlung einziehen kann, wurde (wie alles andere auch) von El Kaida nicht bestätigt. Folgerichtig haben die Amerikaner, wie bereits bei Bin Laden, eine Belohnung von 25 Millionen Dollar auf Sawahris Kopf (insofern dieser unbeschädigt abgeliefert wird) ausgesetzt.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Taucht Osama Bin Laden wieder auf?

LOS ANGELES. Ein kalifornischer Taucher und Schatzsucher will die Leiche von Terror-Chef Osama bin Laden finden. Mit Sonargeräten will Bill Warren (59) von einem Schiff aus Teile des Arabischen Meers absuchen.

Sonntag, 8. Mai 2011

Testen Sie Ihr Vorstellungsvermögen!

Stellen Sie sich mal Folgendes vor: Sie arbeiten in einer Lotto-Annahmestelle und ich komme als Kunde zu Ihnen und behaupte, bei der Ziehung am letzen Samstag "6 Richtige" gehabt zu haben. Als erstes werden Sie wohl nach meinem Spielbeleg fragen - oder? Ich erzähle Ihnen dann, dass ich Ihnen diesen leider nicht zeigen kann, weil ich ihn in der Hosentasche vergessen habe und er bei der Wäsche so verunstaltet wurde, dass ich Ihnen diesen Anblick nicht zumuten möchte. Natürlich habe ich den Spielbeleg dann vorschriftsmäßig in der Papiertonne entsorgt und biete Ihnen ersatzweise eine Zeichnung an, die mich beim Ausfüllen des Spielscheins mit den entsprechenden Zahlen vor den Augen meiner Familie und Freunde (als Zeugen) zeigt. Geben Sie mir dann das Geld?

Mittwoch, 17. November 2010

Und wovor haben Sie Angst?

Im Jahr 2009 starben in Deutschland...
  • ... 220.000 Menschen an Krebs
  • ... 74.000 Menschen an Alkohol
  • ... 43.000 Menschen am Rauchen
  • ... 4.050 Menschen im Straßenverkehr

und keiner
an islamistischen Terroranschlägen...

Montag, 8. September 2008

Die geheimen Methoden der CIA

Wie weit würden Menschen gehen, um den politischen bzw. wirtschaftlichen Einfluss ihres Landes zu sichern oder zu vergrößern? Offenbar weiter als man es sich als Bürger einer Demokratie nach "amerikanischem Vorbild" vorstellen kann.
In der Sendereihe "Die story" zeigte der WDR heute den Beitrag "Folterexperten", in dem der Bogen von den Vorfällen im besetzten Irak 2004 bis in die Konzentrationslager der Nazis zurück gespannt wird. Amerikanische Wissenschaftler und Geheimdienstler kooperierten mit gefangenen KZ-Ärzten, um deren Experimente in den 50er-Jahren fortzusetzen und ihre Erkenntnisse in einem Handbuch für "Nachrichtendienstliche Vernehmungen" (> deutsche Übersetzung) zusammenzufassen. Was in Guantanamo und anderswo mit Gefangenen der Amerikaner geschieht, stützt sich offensichtlich auf die Erkenntnisse in diesem Handbuch - Menschenverachtung als legitimes Mittel amerikanischer Außenpolitik!

Sonntag, 31. August 2008

FBI's most wanted

Seit den Anschlägen von 1998 auf die US-Botschaftens in Dar es Salaam (Tansania) und Nairobi (Kenia) gehört Usama Bin Laden beim FBI zu den meistgesuchten Verbrecher. Eine konkrete Beteiligung an den Anschlägen vom 11.09.2001 wird ihm allerdings bis heute nicht angekreidet:

"Usama Bin Laden is wanted in connection with the August 7, 1998, bombings of the United States Embassies in Dar es Salaam, Tanzania, and Nairobi, Kenya. These attacks killed over 200 people. In addition, Bin Laden is a suspect in other terrorist attacks throughout the world."

Obwohl eine Belohnung von insgesamt 27 Millionen US-Dollar auf ihn ausgesetzt ist, weiß man offiziell nicht einmal, ob er noch lebt. Bleibt abzuwarten, ob er sich "pünktlich" zum 11.09.2008 zu Wort melden wird...
Die Wartezeit kann man ja mit folgendem Video überbrücken:

Montag, 25. August 2008

Mysteriös...

  • New York City hat 11 Buchstaben.
  • Afghanistan hat 11 Buchstaben.
  • Ramsin Yuseb (der Terrorist, der bereits 1993 damit drohte, die Zwillingstürme zu zerstören) hat 11 Buchstaben.
  • George W Bush hat ebenfalls 11 Buchstaben.
  • Könnte ein seltsamer Zufall sein. Aber es wird noch besser: New York ist der 11 Staat der USA.
  • Das erste Flugzeug, dass in eines der Türme flog, hatte die Flugnummer 11.
  • Dieser Flug hatte 92 Passagiere. 9+2=11.
  • Flugnummer 77, das ebenfalls in die Zwillingstürme flog hatte 65 Passagiere 6+5=11.
  • Diese Tragödie fand am 11 September statt. Oder, wie es heute gennant wird, “9/11. 9+1+1=11.
  • Das Datum entspricht der Telefonnummer des amerikanischen Rettungsdienstes 911. 9+1+1=11.
  • Kein Zufall…?! Lies weiter und denk weiter darüber nach:
  • Insgesamt betrug die Anzahl aller Opfer in den entführten Flugzeugen 254. 2+5+4=11.
  • Der 11 September ist der 254. Tag im Kalender. Und wieder 2+5+4=11.
  • Das Bombenattentat in Madrid fand am 3.11.2004 statt. 3+1+1+2+4=11.
  • Diese Tragödie fand genau 911 Tage nach dem Attentat auf das WTC statt.
  • Wieder 911, wieder 9/11, wieder 9+1+1=11.
  • Jetzt wird es aber wirklich unheimlich:
    - Öffne ein Word Dokument und mach folgendes:
    - Tippe in Großbuchstaben Q33 NY (das ist die Nummer des Fluges, der zuerst in die Zwillingstürme einschlug),
    - markiere Q33 NY, ändere die Schriftgröße auf 48 und ändere die Schriftart auf wingdings.

Dienstag, 19. August 2008

Der deutsche Herbst 1977

Alles über das Thema RAF, im Speziellen auch über den "deutschen Herbst" 1977 mit der Entführung von Hans-Martin Schleyer und der Lufthansamaschine "Landshut", findet ihr bei spiegel-online. Rechts sieht man ein Fahndungsplakat aus den Anfangsjahren der RAF (ca. 1972), wo sich auch die Teroristen wiederfinden, die sich 1977 in Stammheim nach der missglückten Flugzeugentführung umgebracht haben.

Mittwoch, 28. November 2007

Neues aus Afghanistan - Opium statt Kinderkrippe

Ein Hund bellt, eine Kuh und ein paar Schafe gehören auch zum Haus. Und eine Menge Kinder. Die älteren helfen bei der beschwerlichen Arbeit des Teppichknüpfens, die kleinen im Alter zwischen einem Monat und einem Jahr schlafen friedlich ­ dank einer kleinen Dosis Opium.
"Es ist ganz normal hier, kleinen Kindern Opium zu geben, damit sie uns nicht bei unserer Arbeit stören", sagt Nasira, eine der Teppichknüpferinnen. Die 28-Jährige und die anderen Frauen haben ihre Burkas übergezogen, weil fremde Männer zu Besuch sind. Die Frauen arbeiten den ganzen Tag an den Teppichen. Die meisten Familien hier im Bezirk Daulat Abad in der Provinz Balch nahe der Grenze zu Turkmenistan und Usbekistan verdienen ihr Geld mit dem Knüpfen. Nach vier Monaten wird der Teppich, an dem die Frauen im Hof gerade arbeiten, fertig sein. Die 400 Euro, die sie dafür bekommen, müssen sie sich teilen.
Das Opium macht die Säuglinge oft für ihr Leben lang abhängig. Ein Drittel der Opiumsüchtigen des Landes lebt laut einer UN-Statistik von 2005 im Norden Afghanistans. Das Land ist weltweit der größte Produzent für die Droge, aus der auch Heroin hergestellt wird.
Auch der Mann einer der Teppichknüpferinnen wurde schon im Alter von wenigen Monaten von seiner Mutter mit Opium ruhig gestellt, während sie Teppiche knüpfte. "Als ich ein Baby war, gab mir meine Mutter Opium", sagt Aka Murat. "Mit etwa zwei Jahren dann war ich bereits daran gewöhnt, Opium zu nehmen.
Wenn ich heute nicht zwei Mal am Tag Opium bekomme, habe ich Schmerzen und benehme mich wie ein Verrückter", erzählt der 40-Jährige, der in seinem Laden Kleidung verkauft. Das Opium für die Familie verschlingt etwa die Hälfte seines Einkommens. "Um Opium zu kaufen, geben wir jeden Tag 300 Afghani (rund vier Euro) aus", rechnet Murat vor.
Die lebenslange Abhängigkeit könnte leicht verhindert werden. "Wenn wir einen Kindergarten hätten, bräuchten wir unseren Kindern kein Opium zu geben und auch kein Geld dafür auszugeben", sagt Nasira. "Und ich bin mir sicher, dass in zehn Jahren dann niemand mehr hier Opium nehmen würde."
In Masar-i-Scharif, der 50 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt, gibt es Kinderkrippen, im Bezirk Daulat Abad jedoch keine einzige. "In den nächsten fünf Jahren wollen wir vier Kindergärten bauen, einen davon in Daulat Abad", sagt die Chefin der Provinzbehörde für Arbeit und Soziales, Fausia Hamidi.
Die Versuche der afghanischen Regierung, den Drogenanbau mit Hilfe Großbritanniens und der USA in den Griff zu bekommen, sind gescheitert. In diesem Jahr produzierte Afghanistan nach Angaben der UNO 8200 Tonnen Opium, das sind 34 Prozent mehr als 2006. Die Provinz Balch hingegen zählt laut dem Bericht inzwischen zu den 13 Provinzen, in denen offiziell kein Opium mehr angebaut wird. Während der Preis für Opium in Afghanistan aufgrund der höheren Produktion gefallen ist, stieg er in Balch. Statt 2500 Afghani (36 Euro) kostet ein Kilo der Droge dort inzwischen bis zu 4000 Afghani. "Noch vor zwei Jahren baute hier jeder auf seinem Land Opium an und der Preis war entsprechend niedrig. Man bekam es überall", sagt der 46-jährige Bauer Schajemardan Kol, der früher selbst Opium für den Eigenbedarf pflanzte. "Jetzt ist der Preis gestiegen und wir müssen sogar suchen, um überhaupt welches zu bekommen."

Donnerstag, 6. September 2007

Blutbad mit Autobomben vereitelt

KARLSRUHE. Kurz vor dem Jahrestag der Anschläge des 11. September 2001 haben die Sicherheitsbehörden offenbar blutige Bombenattentate auf US-Bürger in Deutschland vereitelt: Drei mutmaßliche islamistische Terroristen wurden verhaftet, gegen fünf weitere wird ermittelt. Spekulationen über weitere Haftbefehle sind laut Bundesanwaltschaft aber "Quatsch".
Die drei Männer wollten gleichzeitig Autobomben vor mehreren US-Einrichtungen zünden und so ein möglichst großes Blutbad anrichten, wie Generalbundesanwältin Monika Harms und der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, gestern in Karlsruhe mitteilten. Die drei hätten schon über Zünder und über zwölf Fässer mit 730 Kilogramm Wasserstoffperoxid-Lösung verfügt. Das hätte laut Ziercke für eine höhere Sprengkraft als bei den Anschlägen von Madrid und London genügt. Die Polizei hatte die Verdächtigen allerdings monatelang beobachtet und ihre Fässer heimlich gegen andere mit harmlosem Inhalt ausgetauscht. Gestern griffen Beamte des BKA und der Spezialeinheit GSG 9 zu und nahmen die Männer in Medebach-Oberschledorn (NRW) fest, da die Gruppe abtauchen wollte.
Die Verdächtigen - zwei zum Islam konvertierte Deutsche sowie ein Türke - werden der El-Kaida-nahen "Islamischen Dschihad-Union" zugerechnet und sollen in Nordpakistan eine Terroristenausbildung absolviert haben. Sie stammen aus Ulm, Saarbrücken und Hessen. Laut Saarländischem LKA sollen sie auch weniger konkrete Überlegungen über Selbstmordattentate angestellt haben. Der Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof erließ gegen sie gestern Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags.
Mit Dank und Anerkennung haben Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Bush auf die Festnahmen reagiert. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble regte eine Sondersitzung der Innenministerkonferenz noch in dieser Woche an. Der Zentralrat der Muslime begrüßte die Festnahmen. Es sei Bürger- und Muslimpflicht, Extremismus zu melden. (dpa/ap)

VIDEO > tagesschau vom 05.09.2007

Freitag, 24. August 2007

Terrorismus weltweit

Auch wenn der "Krieg gegen der Terror" im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit in Afghanistan und im Irak tobt, gibt es ältere und immer noch aktuelle Regionen der Erde, wo Terrorismus ein oftmals jahrzehntelanges Problem darstellt. Der Kurs 10-SW_07-08 hat einige davon zusammengetragen:

zu den Arbeitsergebnissen