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Samstag, 22. Oktober 2011

"Wir sind dann mal weg!"...

... oder um es in Anlehnung an Volker Pispers zu formulieren: "Es sieht hier jetzt zwar sch**ße aus, aber es ist ja euer Land. Macht was draus!"

Mittwoch, 17. November 2010

Und wovor haben Sie Angst?

Im Jahr 2009 starben in Deutschland...
  • ... 220.000 Menschen an Krebs
  • ... 74.000 Menschen an Alkohol
  • ... 43.000 Menschen am Rauchen
  • ... 4.050 Menschen im Straßenverkehr

und keiner
an islamistischen Terroranschlägen...

Freitag, 3. September 2010

Apropos Integration...

Amsterdam. Ein prominenter Hassprediger hat radikale Muslime in Holland aufgerufen, den Islamgegner Geert Wilders zu enthaupten. Der niederländische Rechtspopulist habe Muslime und ihren Propheten beleidigt und müsse dafür sterben, erklärte der libanesisch-australische Fanatiker Feiz Muhammed (40) nach Angaben der Zeitung "De Telegraaf" vom Freitag. Das Blatt stellte eine Tonaufzeichnung ins Internet, die angeblich bei einer abgeschirmten Internet-Konferenz mit niederländischen Anhängern Muhammeds mitgeschnitten wurde. Wilders sagte, er sei geschockt und nehme den Mordaufruf ernst. Er stehe im Kontakt mit der niederländischen Anti-Terrorismus-Behörde NCTB. (dpa)

Lesen Sie auch:
► Wilders Partei im Abseits

Freitag, 21. Mai 2010

Schüler erpressen von Zehnjährigem 17.000 Euro

Aalen/Neresheim - Die Erpressung zog sich ersten Erkenntnissen zufolge seit Anfang März hin: Mehrere Schüler aus Aalen und dem Raum Neresheim in Baden-Württemberg sollen von einem Zehnjährigen insgesamt 17.000 Euro aus dem Barvermögen der Eltern erpresst haben. Hauptverdächtiger ist ein Zwölfjähriger, der im selben Ort wohnt wie das Opfer. Er stehe im Verdacht, unter Gewaltandrohung das meiste Geld erzwungen zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Aalen mit. Der Junge soll dem Zehnjährigen gedroht haben, sein als gewalttätig bekannter älterer Bruder werde ihn verprügeln, wenn er kein Geld beschaffe.

Mittwoch, 28. April 2010

Schüler sticht mit Messer auf seinen Lehrer ein

Ein französischer Achtklässler hat seinen Lehrer mit einem Messer niedergestochen, weil dieser ihn für ein schlampiges Heft gerügt hatte. Der Lehrer sei mit einer Bauchverletzung ins Krankenhaus gebracht worden, er sei aber nicht in Lebensgefahr, teilte das Schulamt für Metz und Nancy im Osten Frankreichs am Mittwoch mit.
Demnach war der Lehrer nach dem Unterricht alleine mit dem 13-jährigen Jungen im Klassenzimmer und stellte ihn wegen eines unordentlichen Heftes zur Rede. Daraufhin habe der Schüler ihn mit einem Messer am Bauch verletzt und sei davongelaufen. Der Junge habe bis dahin "keine Probleme" gemacht.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Lehrermord in Ludwigshafen

Ludwigshafen. Aus Wut über schlechte Noten hat ein ehemaliger Schüler einer Ludwigshafener Berufsschule einen Lehrer erstochen.
Der Pädagoge starb in dem großen Schulkomplex am Fundort auf einer Kellertreppe, wie der Einsatzleiter der Polizei, Franz Leidecker, mitteilte. Der 23-jährige Ex-Schüler habe die Tat gestanden, sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Lothar Liebig. Gegen den jungen Mann werde wegen Mordverdachts ermittelt. Als Motiv gab er laut Liebig an, er habe als früherer Schüler der Berufsschule eine große Wut auf den 58-jährigen Lehrer empfunden, weil dieser ihm viel zu schlechte Noten gegeben habe.

Mittwoch, 10. Februar 2010

US-Soldat nach "Waterboarding" von Tochter festgenommen

Washington. Ein US-Soldat muss sich vor Gericht verantworten, weil er seine vierjährige Tochter nach Art der geächteten Verhörmethode Waterboarding zum Lernen des Alphabets gezwungen haben soll. Wie die Polizei mitteilte, soll Joshua T. das kleine Mädchen im Spülbecken mit dem Gesicht nach oben unter den laufenden Wasserhahn gehalten haben. Der 27-Jährige hielt die Maßnahme für "völlig angemessen".

Dienstag, 18. August 2009

Ballern für den Teamgeist

In den USA werden Ballerspiele dazu eingesetzt, um den Teamgeist unter den Mitarbeitern zu stärken, wie "cnet.com" berichtet. Ein Beispiel dafür ist laut dem Online-Dienst die US-amerikanische Firma "Grinnell Computers".
In den letzten beiden Arbeitsstunden jeder Woche herrscht dort virtueller Krieg. Die Mitarbeiter - egal ob Chef oder Angestellter - spielen "Combat Arms", ein Multiplayer-Spiel, in dem es darum geht, möglichst viele Gegner zu töten.
Den Mitarbeitern steht es frei, ob sie an dem gemeinsamen Spiel teilnehmen wollen. Sie könnten ebenso nach Hause gehen, würden für die Zeit dann allerdings kein Gehalt bekommen.
"Es dient dem Zusammenhalt - wir lachen und weinen zusammen", sagt Firmeninhaber Kevinn Grinnell gegenüber "Cnet". Und nennt noch einen weiteren Vorteil des gemeinsamen Zockens: "Unser Geschäft ist unglaublich stressig. Das Spiel dient auch dem Stressabbau."
Min Kim, der für die Marketing-Aktivitäten des Spiels "Combat Arms"zuständig ist, findet laut dem Dienst, dass Multiplayer-Spiele auf einer Stufe mit einem gemeinsamen Basketballspiel oder einem Feierabendbier stehen, wenn es darum geht, seine Kollegen besser kennen zulernen.
Dabei lässt sich durchaus ein Trend erkennen. Auch bei den Spieleherstellern EA und Havok kreuzen Mitarbeiter während der Dienstzeit im Computerspiel die Klingen. Ob es in Deutschland in Zukunft auch "Lan-Partys" statt dem obligatorischen
Betriebsauflug geben wird, muss sich erst noch zeigen.

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Problemfälle gesucht

"Raus aus den Schulden!", "Die Supernanny", "Letzter Ausweg Wilder Westen" und wie die Sendungen alle heißen - kein Weg ist den Privatsendern zu weit, um publikumswirksam gesellschaftliche Probleme "anzugehen". Doch woher kriegen die Fernsehsender solche Menschen, die bereitwillig ihre Probleme und negativen Verhaltensweisen einem breiten Publikum zum Besten geben? Schauen wir uns das mal am Beispiel der Doku-Soap "Club der bösen Mädchen" (Pro7) an.

1.) Der Fernsehsender beauftragt eine Produktionsfirma, die widerum eine Castingagentur beauftragt, geeignete "Darsteller" zu suchen. Diese schalten dann Anzeigen, z.B. die folgende:

Protagonisten für „Der Club der bösen Mädchen“ gesucht!
Die erste Staffel wird zurzeit auf Prosieben SAM (täglich um genau 12 Uhr) und taff (täglich zwischen 17 und 18 Uhr) gesendet und hat sehr gute Resonanzen. Sechs schwierige Mädels ziehen in ein Haus um dort von Coaches betreut zu werden. Diese versuchen den Mädels durch verschiedene Aktionen und Gespräche zu zeigen wie sie ihr Leben in den Griff bekommen können. Tatsächlich brachte die erste Staffel Erfolge, so dass bei fast allen Mädels ein positiver Wandel bewirkt werden konnte.
Der etwa 10-tägige Drehzeitraum steht noch nicht ganz genau fest, aber grob peilt die TV-Produktion Ende Oktober an. Gesucht werden sechs Mädchen zwischen 16 und 20 Jahren, die nach Möglichkeit noch zu Hause wohnen. Für die Teilnehmerinnen gibt es eine Aufwandsentschädigung!
Haben Sie akute Probleme (Alkohol, Aggressionen, Drogen, Vorstr
afen etc.) und möchten dagegen aktiv etwas tun? Oder kennen Sie Mädchen aus Ihrem Ort/Bekanntenkreis, die aus Ihrer Sicht unbedingt Hilfe und Unterstützung von erfahrenden Coaches benötigen?
Bewerbung mit Kurzbeschreibung und Fotos unter Stichwort "Böse Mädchen“ bitte an a.donat@casting-agentur.de (Andreas Donat)

Gleichzeitig werden aber auch Stellen, bei denen man größere Mengen der gesuchten Mädchen vermutet, gezielt per Rund-Mail angeschrieben, so z.B. der Frauennotruf in Mainz:

„CastingPartner sucht im Auftrag der Good Times Fernsehproduktions GmbH aus Köln „schwierige Mädchen“. Die Good Times produziert im Auftrag von ProSieben den "Club der bösen Mädchen“. (...) Bevorzugt gesucht wird ein blondes oder rothaariges, gut aussehendes Mädchen mit Drogen-, Alkohol- und oder Aggressionsproblemen oder obdachlos oder Punkerin mit vielen Anzeigen. Jedes Mädchen bekommt 300 Euro Gage..."

Wenn die "Protagonistinnen" dann gefunden wurden, wird die Sendung produziert und von Pro7 folgendermaßen angekündigt:

Prügeln, Pöbeln, Provozieren - das ist der Alltag von Tamara (16), Angelina (18), Christin (17), Franziska (18), Lisa (18) und Sevil (18). Die Mädchen sind alle mehrfach vorbestraft. Der nächste Ausrutscher bedeutet: Jugendknast... Tamara, Angelina, Christin, Franziska, Lisa und Sevil haben eines gemeinsam: In ihren Leben herrscht Chaos und die Beziehung zur Familie ist schwierig. Diebstahl, Raubüberfälle, schwere Körperverletzung und Waffenbesitz...
Im 650-Seelen Örtchen Grimersum sollen Angelina und die anderen Mädchen Drogen, Alkohol und die Großstadt vergessen. Zum ersten Mal lernen sie, Kompromisse einzugehen und Verantwortung für das Haus und seine Bewohner zu übernehmen. "Ich sag' euch ehrlich, es wird auf jeden Fall ein fetter Konflikt kommen," prophezeit Angelina... Nutzen die Mädchen die Chance, ihr Leben zu ändern?
[mehr...]

Wenn Sie die folgenden Links anklicken, können Sie das sich das Ergebnis der journalistischen und pädagogischen Bemühungen anschauen:

Freitag, 7. März 2008

Erbarmen! - Zu spät, die Rentner kommen!

Der folgende Filmbeitrag zeigt, was passiert, wenn der Anteil der Älteren Menschen zukünftig wächst...


Montag, 18. Februar 2008

Schüler als Täter und Opfer

Wie man Konflikte besser lösen kann, zeigt das Kölner Präventionstheater "Zartbitter" am Dienstag (19.02.) Fünft- und Sechstklässlern der Gummersbacher Realschule Hepel. Warum Gewalt Thema in der Schule ist, fragte Arnd Gaudich die Lehrerinnen Vera Merbold und Gudrun Flitsch.

Eine ganze Woche beschäftigen Sie sich in der Erprobungsstufe mit Gewaltprävention. Warum?

Merbold: Zum Glück nicht, weil unsere Schüler überaus gewalttätig sind. Trotzdem ist die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung auch an unserer Schule in den vergangenen Jahren gesunken, dem wollen wir entgegenwirken.

Wie bringen Sie den Kindern bei, nicht die Fäuste sprechen zu lassen?

Flitsch: Indem wir sie mit Rollenspielen sensibilisieren. Bei verschiedenen Konfliktszenarien versetzen wir die Schüler in die Rolle von Opfer, Täter, Zuschauer und Zeuge. Die wichtigste Frage, mit der wir die Kinder konfrontieren, ist: "Was geht im Opfer vor?" Ich weiß, dass Kinder ein enormes Gespür für Ungerechtigkeit haben. Sie erkennen verbale Verletzungen und was weh tut.

Merbold: Alles dreht sich um Empathie. Die Schüler lernen, sich in andere hineinzuversetzen und deren Situation nachzuempfinden. Denn es reicht eben nicht zu sagen: "Das ist falsch, das darfst Du nicht!" Die Kinder müssen verstehen, warum etwas falsch ist.

Und das reicht, um Konflikte zu vermeiden?

Merbold: Streitereien wird es auch weiterhin geben. Doch wir geben den Schülern Lösungsmöglichkeiten an die Hand. Ein erster Schritt ist, seine persönlichen Grenzen aufzuzeigen. Wer sagt "Stopp, das geht zu weit", kann einen Konflikt in vielen Fällen vermeiden. Durch die Arbeit im Klassenverband wird zudem das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe gestärkt und gegenseitige Verantwortung gefördert.

Flitsch: Das Erlernen sozialer Kompetenz setzt sich in den höheren Klassen fort. So übernehmen zum Beispiel die Zehntklässler die Patenschaft über die Fünfer - das funktioniert prima. Die Großen passen auch die Neuen auf, sie greifen ein, wenn's Streit gibt und helfen ihnen sogar in ihrer Freizeit bei den Hausaufgaben.

"Ganz schön blöd" heißt das Theaterstück. Worum geht's?

Flitsch: Um Gewalt in den neuen Medien: Ein Mädchen wird mit Handyfotos erpresst. Ihr zeigt ein Schutzengel, wie sie die Situation friedlich lösen kann.

Gibt es auch an Ihrer Schule Probleme mit Handys?

Merbold: Nein, denn hier sind Handys bereits seit zwei Jahren verboten - und in einem handyfreien Haus arbeitet es sich sehr viel besser.

(Quelle: OVZ vom 16.02.2008)

> mehr Infos zum Thema gibt es hier