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Sonntag, 21. November 2010

Lobbyismus für Dummies

Lernen sie wie man Politiker effektiv beeinflußt mit dem Know-How der Profis.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Missverständnisse

Schon vor 20 Jahren wies uns die Firma Johnson & Johnson in ihrer o.b.-Tampon-Werbung darauf hin, dass die "Menstruation eine Geschichte voller Missverständnisse" sei. Jetzt endlich hat sich eine vierfache Mutter und Fernstudentin der Uni Hagen daran begeben, einige dieser Missverständnisse auszuräumen, auch unter dem Aspekt des Umweltschutzes.

Freitag, 16. Oktober 2009

Abfall entwendet - Job weg!

Gerade hat man die Frikadelle verdaut, da serviert uns das Arbeitsgericht Radolfzell sechs entwendete Maultaschen im Wert von 3-4 EURO als gerechtfertigten Kündigungs- grund. Eine 58-jährige Altenpflegerin (17 Jahre Betriebszugehörigkeit) hatte vom übriggebliebenen Essen (= Abfall) der Heimbewohner die Maultaschen an sich genommen und sie noch nicht einmal gegessen. Sie wurden in ihrer Tasche gefunden, weil sie diese offenbar mit nach Hause nehmen wollte. Das ist jedoch vom Arbeitgeber verboten worden, denn - großherzig wie Arbeitgeber so sind - können (= sollen?) die Mitarbeiter ein Extra-Essen zum Preis von 3,35 EURO erwerben. Dies würde natürlich niemand tun, wenn er die bereits bezahlten Essensreste haben könnte.
Warum klaut jemand Essen für eine Person, wenn er einen solch "gut bezahlten Spitzenjob" als Altenpflegerin hat, in dem man als Teilzeitkraft offenbar so viel Geld verdient, dass die Frau sogar eine Annahme der Kündigung gegen eine Abfindung von 25.000 EURO ablehnte?
3,35 EURO "klauen" und auf 25.000 EURO verzichten - wie passt das zusammen? Nach Habgier sieht das nicht aus. Vielleicht befürchtetet die Frau aber auch, dass sie in ihrem Alter trotz Abfindung mittelfristig in der Arbeitslosigkeit und ALG II (= Hartz-IV) landet? Nun wird sie ohne Job, ohne Abfindung und ohne Maultaschen noch schneller zum Sozialfall werden - und wohl kein Einzelfall bleiben...

Dienstag, 13. Oktober 2009

Frikadellen-Skandal !!!

Bis jetzt hätte man unter dieser Überschrift wohl einen Artikel der BILD-Zeitung über Gammelfleisch in Super- märkten erwartet, aber nun stößt die gebratene Hackfleischkugel in neue Dimensionen vor - das Arbeitsrecht!
Eine 59-jährige Sekretärin des Bauverbandes Westfalen nahm von einem Buffet für eine Konferenz zwei halbe Brötchen und eine Bulette und aß sie. Daraufhin erhielt die Bürodame nach 34 Jahren Betriebszugehörigkeit (!) die fristlose Kündigung. Während die Politik - allen voran die FDP - noch um eine Lockerung des Kündigungsschutzes ringt, scheinen immer mehr Arbeitgeber bereits zur Selbstjustiz übergegangen zu sein. Weitere Kostproben gefällig?
Eine 50-jährige Supermarktkassiererin (30 Jahre Betriebs- zugehörigkeit) löst zwei gefundene Pfandbons im Wert von 1,30 EURO ein - fristlos gekündigt. Ein kaum noch messbarer Kündigungsgrund liegt im folgenden Fall zugrunde: Der 51-jährige, aus Pakistan stammende Arbeiter Mohammed Sheikh hatte an seinem Arbeitsplatz sein Handy unerlaubt aufgeladen und damit Strom im Wert von geschätzten 0,00014 EURO geklaut - fristlose Kündigung nach 14 Jahren Betriebszugehörigkeit!
Was haben diese Fälle gemeinsam? Alle Gekündigten sind über 50 und haben eine lange bis sehr lange Betriebszugehörigkeit - beides Faktoren, die eine normale Kündigung erschweren würden. Also entsorgt man die alten und wohl auch zu teuren Mitarbeiter elegant wegen Nichtigkeiten in die Arbeitslosigkeit, denn in dem Alter und der fristlosen Kündigung als Hypothek werden die drei bis zur Rente wohl kaum noch eine vernünftige Anstellung finden.
Bleibt die Frage, weshalb Manager, die Millionen oder Milliarden in den Sand gesetzt haben, dafür auch noch großzügige Abfindungszahlungen bei ihrer mehr als gerechtfertigten Entlassung bekommen? Wie heißt es so schön: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen...

Donnerstag, 10. Mai 2007

Schülerunternehmen - Frikadellenverkauf

1.Idee:

Wir müssen erst noch eine Umfrage starten, um die Nachfrage genau zu bestimmen.
Die Konkurrenz ist an unserer Schule sehr gering.
Wir werden den Stand in der Pausenhalle eröffnen. Es werden fünf Personen zur
Personen zur Herstellung und zum Verkauf benötigt. Finanziell ist es machbar.

Planung:

Der Stand wird einmal in der Woche 15min. in der Pausenhalle zu finden sein.

Es werden zwei Sorten von Frikadellen angeboten. Eine Rindfleischfrikadelle und eine Geflügelfrikadelle. Eine Frikadelle wird für 0.70€ angeboten. Die kosten für die Anschaffung der Zutaten beträgt ca.16€. Es werden Dienstleistungen im Verkauf und in der Herstellung benötigt. Da kein anderer Stand solch deftige Speisen im Angebot hat gehen wir von hohen Verkaufszahlen aus. Wir werden mit selbstgemachten Plakaten für unser Produkt werben. Jeweils ein Lehrer kontrolliert die einnahmen des Standes und diese vergleicht er mit den Ausgaben. Die Leitung dieses Projekts wird von den Schülern geleitet. Die Aufgaben werden sein: Einkauf, Zubereitung und Verkauf. Für den gesamten Akt werden 5 Schüler benötigt. Wir schätzen, dass wir für die Ware eines Verkaufstages ca. 10€ benötigen. Dieses finanzieren wir aus privaten Mitteln. Wir rechnen im Durchschnitt mit 30-40 verkauften Frikadellen mit Brötchen pro Pause. D.h ca. 24.50€ werden pro Pause eingenommen.

Schülerunternehmen - Hotdog-Verkauf

1.Idee:

Ob die Nachfrage nach einem Hot-Dog groß oder klein ist erfahren wir nach einer Umfrage in der Schule, indem 2 Schüler des Sowi-Kurses durch die Klassen gehen.

Die Konkurrenz bei diesem Hot-Dog stand ist nicht groß, wir wissen nur das die Hauptschule in Strombach auch einen Hot-Dog stand besitzt. Aber da die Schüler während den Pausen nicht zur Hauptschule Strombach fahren können, gibt es hier keine weitere Konkurrenz.

Wir könnten die Hot-Dogs in der Pausenhalle verkaufen. Das Produkt ist rechtlich legal so kann man es verkaufen. Personal haben wir genug. Um die finanziellen Dinge müsste man mit den Schülersprechern und in der Sv Sitzung noch Überlegungen vornehmen.

2.Planung:

Montags und Mittwochs während der 1. und 2. Pause werden die Hot-Dogs verkauft. Die Verkäufer müssten den Unterricht fünf Minuten vor den Pausen verlassen.

Wir werden die Produkte im Supermarkt kaufen. Das Geld erhalten wir von der Schule.

Brötchen ( je 6/Packung) : 0,79 €

Würstchen (je 6/Glas) : 1,59 €

1 Kopf Salat : 0,79 €

1 Gurke : 0,59 €

Senf ( /l) : 3,20 €

Wenn wir jetzt pro / Tag 50 Hot-Dogs machen , dann müssen wir die 50 ,durch den Preis der alles zusammen ergibt, teilen. Dann haben wir den Preis für ein Hot-Dog errechnet.

Für den Einkauf benötigen wir zwei Leute. Für die Produktion benötigen wir fünf Leute. Für die Dienstleistungen drei Leute. Und für den Verkauf ebenfalls drei Leute. Für die Marktforschungen benötigen wir einen Lehrer. Die Werbung übernehmen wir selbst, auf Plakaten oder auch im Internet auf der Homepage von unserer Schule, dort können sich die Schüler sowie die Lehrer Informationen über unseren Stand holen.

Die Buchhaltung übernimmt einer der Schüler, eine Vertrauensperson. Die Leitung übernimmt ein Lehrer.

Wenn wir noch Geld in der Schulkasse haben müssten wir uns dies leihen und es dann mit den ein nahmen des Hot Dog Standes zurückzahlen. Von diesem Geld was wir uns leihen kaufen wir den Stand und die Zutaten für die Hot-Dogs. Sobald wir das Geld verdient haben, was wir uns von der Schule geliehen haben ,werden wir es an die Schule zurückzahlen.

Weitere Einnahmen gehen ebenfalls an die Schule.

Schülerunternehmen - Waffelverkauf 1

Wir machen eine Umfrage um festzustellen ob es sich lohnt Waffeln zu verkaufen. Die Konkurrenz ist groß durch den Brötchenverkauf und den Schulkiosk. Für den Verkauf haben wir die Pausenhalle vorgesehen. Wir haben genug Personal, genug Geld und es ist legal Waffeln zu verkaufen.

Vor Schulbeginn stellen Schüler des Sozialwissenschaftskurses die Waffeln her und die Eltern stellen den Teig zur Verfügung. Die Waffeln werden in der Küche hergestellt und werden montags und freitags in der ersten und ggf. in der zweiten pause verkauft. 10 min. vor Pausenanfang gehen die zuständigen Schüler schon mal aus dem Unterricht um alles vorzubereiten. Für die kosten des Teiges beteiligt sich der Förderverein. Wir Werben mit Plakaten auf denen steht: Frische Waffeln zum Schnäppchenpreis. Die Buchhaltung übernimmt ein zuverlässiger Lehrer. Die Leitung ebenfalls. Eine Waffel soll je 0,90€ und mit Puderzucker 1,00€.

Wir sehen 4 Schüler aus dem Sozialwissenschaftskurs für die Produktion der Waffeln vor und 5 zum Verkauf. Die Kosten für die Zutaten übernimmt der Förderverein und Waffeleisen werden von der Schule angeschafft. Servietten bringen die Schüler mit. Die Gesamtkosten für die Herstellung beträgt ca. 100Euro. Das Geld wird vom Brötchenverkauf geliehen. Die Einnahmen sind hoch geschätzt.

Der Waffelverkauf startet nach den Sommerferien.