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Dienstag, 19. März 2013
Mehr junge Koma-Trinker in NRW
Montag, 27. Dezember 2010
Zahl der „Komasäufer“ in Oberberg steigt weiter an
Oberberg. In Oberberg steigt die Zahl jugendlicher Komasäufer weiter an. Im Jahr 2009 kamen nach Informationen der Deutschen Angestellten Krankenkasse 122 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Laut Angaben des Statistischen Landesamtes NRW stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2008 um 18,4 Prozent und erreichte einen neuen Höchststand.Montag, 1. Februar 2010
Starke Zunahme bei Gewalttaten von Jugendlichen unter Alkohol
Montag, 26. Oktober 2009
Jeder betrinkt sich auf seine Art
(Quelle: http://rundschau-online.de/html/artikel/1246895331303.shtml)
Freitag, 15. Februar 2008
Tabakkonsum nimmt weltweit zu
Die WHO präsentiert sechs Schlüssel-Maßnahmen, um den weltweit wachsenden Tabakkonsum einzudämmen. Dazu gehören die höhere Besteuerung von Tabak, ein striktes Verbot von Zigarettenwerbung sowie Aufklärung und Hilfsprogramme für Raucher, die von der Sucht los kommen wollen. Dem Bericht zufolge verdienen Regierungen mit der Tabaksteuer weltweit 137 Milliarden Euro im Jahr, geben aber nur 0,2 Prozent davon für Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums aus.
Die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum, Martina Pötschke-Langer, sprach sich für weitere Erhöhungen der Tabaksteuer aus. Wenn der Preis ansteige, verringere sich der Konsum. "Dank der fünf kleinen Anhebungen in den Jahren 2002 bis 2005 ist der Zigarettenmarkt eingebrochen." Das zeige sich etwa bei Jugendlichen: "Nach einem deutlichen Anstieg in den 90er Jahren ist das Rauchverhalten bei Kindern und Jugendlichen inzwischen drastisch zurückgegangen - von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 18 Prozent im vergangenen Jahr."
Für den Welt-Tabak-Bericht hat die WHO Daten aus 179 ihrer Mitgliedsstaaten zusammengetragen, die Zahlen erfassen 99 Prozent der Weltbevölkerung. Weltweit gibt es demnach mehr als eine Milliarde Raucher. Zwei Drittel davon leben in nur zehn Ländern, darunter Deutschland, Japan und die USA. Während jedoch in den Industrieländern die Tendenz zum Rauchen nachlasse, griffen in den Entwicklungsländern immer mehr Menschen zum Glimmstängel, betonte die WHO. Die Werbung ziele dort besonders auf Jugendliche und junge Frauen. Rund 80 Prozent der Raucher kommen demnach bereits heute aus Schwellen- und Entwicklungsländern.
Vier von fünf Rauchern wollten von ihrer Sucht wegkommen, berichtet die Organisation der Vereinten Nationen. Wichtig seien daher neben Aufklärung auch Hilfsangebote. Krebsforscherin Pötschke-Langer machte sich für Schockfotos etwa von Raucherlungen oder braunen Zahnstummeln auf Zigarettenpackungen stark. "Wer 20 Zigaretten pro Tag raucht, sieht diese Bilder 7000 Mal im Jahr", sagte sie. Daneben müsse unbedingt eine Hotline-Nummer stehen, bei der sich Raucher Tipps für ein rauchfreies Leben holen könnten.
Rauchen ist nach WHO-Angaben Risikofaktor für sechs der acht führenden Todesursachen weltweit. Einer von zehn Todesfällen bei Erwachsenen gehe auf Tabak zurück, insgesamt 5,4 Millionen pro Jahr. Tabak töte bis zu jeden zweiten Konsumenten. Fast die Hälfte aller Kinder der Welt sei durch Passivrauchen belastet. Wegen des zeitlichen Verzugs zwischen Tabakkonsum und resultierenden Gesundheitsschäden habe die "Tabakepidemie" gerade erst begonnen, befürchtet die Weltgesundheitsorganisation. (ap/dpa)
Donnerstag, 24. Januar 2008
Alkoholkonsum vieler Jugendlicher steigt besorgniserregend
Während Jugendliche in dieser Altersgruppe generell weniger trinken, gibt es eine kleinere, aber stetig wachsende Gruppe, die überproportional viel trinkt. Demnach lässt sich rund ein Viertel der Jugendlichen mindestens einmal im Monat auf das sogenannte Binge-Drinking - also Rauschtrinken - ein.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), relativierte die Ergebnisse. Sie wies darauf hin, dass die DHS in ihrem Bericht Jugendliche bis 15 Jahren untersucht hat, während das Problem des starken Alkoholkonsums vor allem bei 17-Jährigen zunehme. Dadurch würde sich auch eine andere Gesamtentwicklung ergeben: So sei die bei den 12- bis 17-Jährigen getrunkene Alkoholmenge auch insgesamt wieder gestiegen, sagte Bätzing. Außerdem habe die DHS Zahlen bis 2006 verwendet, während aktuelle Studien aus 2007 einen steigenden Alkoholkonsum belegten.
Der starke Alkoholkonsum ist laut DHS allerdings nicht nur ein Problem der Jugendlichen. "Deutschland zählt schon seit Jahren zu den fünf führenden alkoholtrinkenden Nationen weltweit", sagte der stellvertretende DHS-Geschäftsführer Raphael Gaßmann. "Zehn Prozent der Konsumenten trinken rund die Hälfte des verkauften Alkohols." Darüber hinaus machten die Erwachsenen den Jugendlichen das übermäßige Trinken vor: "Wir dürfen nicht vergessen: Es gibt ein großes Binge-Drinking-Festival (Rauschtrinken), für das Deutschland weltweit berühmt ist - und das ist das Oktoberfest."