Samstag, 8. November 2008

Fast 3.000 neue Mitglieder für die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei

Heute konnte zwischen 10 und 16 Uhr sich jeder zwischen 18 und 55 Jahren unter dem Motto „Hilfe für Daniel und andere“ für die DKMS typisieren lassen. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Hagen Jobi und Gesundheitsdezernent Dr. Jorg Nürmberger konnte neben Blutspenden aber auch ein Spendencheck von 700€ entgegen genommen, der durch den Erlös von Veranstaltungen des Helferkreises überreicht werden konnte.
Die Anteilnahme an Daniels Schicksal war groß, was bereits vor der Tür an langen Schlangen zu erkennen war. Etwa 2900 Spendern wurden heute zu zukünftige Lebensretter in der mit 1,8 Millionen Mitgliedern weltweit größten Spenderdatei. [mehr...]

Freitag, 31. Oktober 2008

Neue Wege bei der Berufsorientierung

82 Schüler des achten Jahrgangs der Realschule Gummersbach-Hepel besuchten im Rahmen der Berufsorientierung fünf große oberbergische Arbeitgeber. Damit ist der Startschuss für das erweiterte Berufswahlkonzept der Schule gefallen.
Die Bergische Achsenfabrik in Wiehl, die Firma Rüggeberg in Marienheide, AS Creation im Industriegebiet Bomig, die Bergischen Behinderten Werkstätten in Faulmert und nicht zuletzt der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV) in Lindlar nahmen sich die Zeit, den Schülern erste Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. [mehr...]

Freitag, 19. September 2008

Berufswahl mal ganz anders

Unter der Adresse www.planet-beruf.de können sich Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren über berufliche Perspektiven informieren und im Rahmen eines interaktiven Selbsterkundungsprogramms die eigenen Stärken ausloten. Der Selbsttest dauert 15 bis 45 Minuten und liefert als Ergebnis ein persönliches Profil mit passenden Berufen, die aus einem Pool von 478 Einträgen zugeordnet werden. Die neue Seite löst den bisherigen Auftritt "Mach's richtig" ab.
"Ob der Start ins Berufsleben erfolgreich verläuft, hängt vor allem von der richtigen Berufswahl ab", umschreibt Martin Klebe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, das generelle Ziel des Projekts und fügt hinzu ""Wir wollen zusammen mit den Lehrern die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, wie wichtig die frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema Berufswahl ist und ihnen die Unterstützungsangebote der Agentur nahe bringen."

Montag, 8. September 2008

Die geheimen Methoden der CIA

Wie weit würden Menschen gehen, um den politischen bzw. wirtschaftlichen Einfluss ihres Landes zu sichern oder zu vergrößern? Offenbar weiter als man es sich als Bürger einer Demokratie nach "amerikanischem Vorbild" vorstellen kann.
In der Sendereihe "Die story" zeigte der WDR heute den Beitrag "Folterexperten", in dem der Bogen von den Vorfällen im besetzten Irak 2004 bis in die Konzentrationslager der Nazis zurück gespannt wird. Amerikanische Wissenschaftler und Geheimdienstler kooperierten mit gefangenen KZ-Ärzten, um deren Experimente in den 50er-Jahren fortzusetzen und ihre Erkenntnisse in einem Handbuch für "Nachrichtendienstliche Vernehmungen" (> deutsche Übersetzung) zusammenzufassen. Was in Guantanamo und anderswo mit Gefangenen der Amerikaner geschieht, stützt sich offensichtlich auf die Erkenntnisse in diesem Handbuch - Menschenverachtung als legitimes Mittel amerikanischer Außenpolitik!

Dienstag, 2. September 2008

Früh übt sich...

Bei diesem Anblick wäre es jedem Politiker warm ums Herz geworden: Wahlberechtigte, die im Wahllokal Schlange stehen und geduldig darauf warten, ihren Stimmzettel zu bekommen, um ihn anschließend in der Wahlkabine auszufüllen. Dieses Bild bot sich heute in der Pausenhalle der Städtischen Realschule Gummersbach-Hepel, wo es natürlich nicht um die „große Politik“, sondern um die Wahl des neuen Schülersprechers ging.
Diszipliniert traten mehrere hundert Schülerinnen und Schüler im „Wahllokal“ an, um einem der vier Kandidaten ihre Stimme zu geben. Die Wartezeit vor den drei Wahlkabinen verkürzte man sich mit einem letzten Blick auf die Wahlplakate, wo sich Unentschlossene schnell nochmal mit den „Programmen“ der Bewerber vertraut machen konnten. Dann hieß es: ein Kreuz machen, einmal falten und ab mit dem Stimmzettel in die Wahlurne.
Am Ende des Vormittags gab es bei einer Wahlbeteiligung von fast 100 Prozent zwei große Gewinner: die neue Schülersprecherin und – das demokratische Wahlverfahren! Hoffentlich hält sich die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler bis zu deren ersten „richtigen“ Wahl.