Freitag, 5. Juni 2009

Benefizveranstaltung für Wiehler Hospiz

Am 13. Juni 2009 findet in Wiehl-Börnhausen ein musikalisches Mega-Event zugunsten des Johannes-Hospizes in Wiehl statt. Musikalisch ist für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Mehr Infos erhalten Sie, wenn Sie auf das Banner klicken:

Dienstag, 26. Mai 2009

Mit Elektroschocks gegen Internet-Sucht

China. In einem chinesischen Krankenhaus geht man offenbar mit drastischen Methoden gegen internetsüchtige Jugendliche vor: Sie werden dort mit Stromschlägen "behandelt". Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, werden die Betroffenen unter einem Vorwand in das "Volkskrankenhaus Nummer Vier" im Ort Linyi, Provinz Shandong, gelockt, dort gegen ihren Willen festgehalten und mit gezielten Elektroschocks traktiert.
Zur Behandlung werden dem Bericht zufolge Elektroden an den Schläfen und den Fingerspitzen des Patienten angebracht. Dann erhält dieser so lange Stromstöße, bis er ein Formular zur "freiwilligen Einweisung" unterschreibt. So geschehen bei dem 17-jährigen Teng Fei, von dessen Schicksal der Reporter Guo Jianlong berichtete. Der Artikel über die Leidenszeit des Teenagers fiel zwar zunächst der Zensur zum Opfer, liegt nun aber vor. Demnach werden in dem Krankenhaus insgesamt rund 100 Menschen festgehalten.Offenbar lässt sich mit der Behandlung von Internet-Sucht eine Menge Geld verdienen, und hunderte Kliniken haben sich laut "SZ" auf die Modekrankheit spezialisiert: Eine einzige Internetklinik könne im Jahr damit mehrere Millionen Yuan (umgerechnet mehrere hunderttausend Euro) verdienen, zitiert die Zeitung einen Experten. Bei geschätzten 20 Millionen "Webnutzern mit suchtähnlichen Symptomen" ist also einiges zu holen - zumal es keine offizielle Definition gebe, wann jemand als internetsüchtig gilt.
Man kann also davon ausgehen, dass sich für den Leiter der Klinik in Linyi, den Psychiater Yang Yongxin, die "Heilung" von mehr als 3.000 Kindern und Jugendlichen gelohnt hat. Doch die öffentliche Meinung beginnt sich gegen ihn zu wenden - auch wenn er sich gegen kritische Berichte zur Wehr setzt und behauptet, die Stromschläge seien nicht gesundheitsschädlich.Teng Fei hatte im Übrigen "Glück": Sein Vater holte ihn nach anderthalb Monaten aus der Klinik, weil er eingesehen hatte, dass es ein Fehler war. Da hatte der 17-jährige allerdings bereits sieben Stromschlag-Sitzungen hinter sich. Die Kosten dafür belaufen sich auf 20.000 Yuan (rund 2.200 Euro), das sind mehrere Monatslöhne. Die psychischen und physischen Folgen für den Teenager hingegen sind nicht abzusehen.

Sonntag, 10. Mai 2009

"Ist doch Ehrensache..."

In der Woche vom 10.-16. Mai 2009 veranstaltet die ARD eine Themenwoche zum Thema "Ehrenamt". In Text-, Rundfunk- und Filmbeiträgen werden Ehrenamtliche bzw. deren Projekte vorgestellt. [>>>mehr]
Möglichkeiten zur ehrenamtlichen Mitarbeit gibt es bestimmt auch in Ihrer Nähe, z.B. hier:

Sonntag, 12. April 2009

"Brainstorming" wird überschätzt

"Brainstorming" - in den 1950ern vom US-Werbefachmann Alex Osborn institutionalisiert - ist laut neuesten Erkenntnissen reine Zeitverschwendung. An der Universität Utrecht (NL) fand ein Soziologe in Experimenten heraus, dass still für sich Grübelnde nicht nur 20-50 Prozent mehr Ideen hatten als die vermeintlich produktiveren Teams, sondern diese Ideen auch origineller waren. Woran das liegen könnte, lesen Sie hier.
Quelle: FOCUS 5/2009

Dienstag, 7. April 2009

Bei Anruf Betrug...

Tag für Tag, und vor allem Nacht für Nacht geistern sie über die Bildschirme und hinterlassen dabei oft den Eindruck, als handele es sich um eine Liveübertragung aus einer geschlossenen Anstalt für Manisch-Depressive: Die Call-in-Shows!
Hier gibt es viel zu gewinnen, vor allem für die Veranstalter. Sollte tatsächlich mal ein Anrufer (50 Cent/Anruf) ins Studio durchgestellt werden, obliegt die Entscheidung darüber -angeblich- einem Zufallsgenerator (bei 9LIVE "Hot Button" genannt). Die Wirklichkeit sieht allerdings folgendermaßen aus:



Wer sich jetzt - zu recht - ver*rscht fühlt, den wird das folgende Video sicherlich aufmuntern:



Also - Finger weg von solchen Sendungen und lieber mal Trivial Pursuit aus dem Schrank geholt!