Freitag, 6. August 2010

Loveparade 2010: Neues Projekt zur Evakuierungsforschung

Die tragischen Ereignisse auf der Loveparade in Duisburg haben gezeigt, welche verheerende Dynamik sich in Menschenansammlungen entwickeln kann. Eine detaillierte wissenschaftliche Analyse der Abläufe kann helfen, ähnliche Katastrophen in Zukunft zu verhindern. Forscher der Bergischen Universität Wuppertal aus den Fachgebieten „Computersimulation für Brandschutz und Evakuierung“, „Straßenverkehrsplanung und -technik“ sowie „Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ haben nun in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich ein neues Forschungsprojekt gestartet. Ziel des Projektes ist es, auf andere Großveranstaltungen übertragbare Erkenntnisse zu gewinnen, um Risiken besser abschätzen zu können, Genehmigungsverfahren und Abläufe zu verbessern und damit zur Vermeidung von Katastrophen beizutragen.

Freitag, 30. Juli 2010

Besucherzahlen der Loveparade manipuliert

Duisburg. Wie die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe berichten, gebe es ein "streng vertrauliches" Dokument des Veranstalters Lopavent, aus dem hervorgeht, dass die ermittelten Besucherzahlen zu medialen Zwecken verdreifacht wurden. Die Meldungen von 1,2 Millionen Besuchern in Essen, 1,6 Millionen in Dortmund und 1,4 Millionen in Duisburg seien von Anfang an falsch gewesen. Der Veranstalter wollte mit den immens hohen Zahlen sein Image aufpolieren.

Montag, 26. Juli 2010

Totentanz der Spaßgesellschaft

Mindestens 20 Tote und Hunderte von Verletzten - so die bisherige Bilanz der wahrscheinlich letzten Loveparade am Samstag in Duisburg. Während die Politiker aus nah und fern gebetsmühlenartig (und PR-wirksam) ihre Trauer bekunden und (große?) Teile der Bevölkerung in die üblichen reflexartigen Betroffenheitsrituale verfallen, kreist die Berichterstattung der Medien mangels belastbarer Fakten um sich selbst.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Mein Name ist Hase...

...ich weiß von nichts - so jedenfalls gab sich eine 16-jährige Schülerin in Vechta, die von ihrer Lehrerin vor Gericht verklagt wurde. Was war vorgefallen?
Die Deutsch- und Erdkundelehrerin hat die 16-Jährige verklagt, weil eines morgens auf der Tafel die Zeichnung eines Hasen prangte. Die Schülerin soll ihren Klassenkameraden erzählt haben, die Lehrerin "drehe durch" beim Anblick der Rammler. Tatsächlich sagte eine Zeugin laut Bild-Zeitung: "Als die Lehrerin die Zeichnung sah, ist sie heulend rausgelaufen. Doch das war nicht das erste Mal. Ich denke, sie hat wegen des Hasen geweint."

Donnerstag, 8. Juli 2010

Tragisches Ende einer Jugendrichterin

Das Verschwinden der Jugendrichterin Kirsten Heisig löste vergangene Woche bundesweit große Besorgnis aus. Tagelang wurde mit Hochdruck nach ihr gesucht. Am Samstag dann die traurige Gewissheit: Richterin Heisig ist tot.